Perfectly Hardboiled
Seit diesem Jahr gibt es die erfolgreiche amerikanische Reihe »Hard Case Crime« endlich auch auf Deutsch. Noir-Klassiker und aktuelle Hardboiled-Krimis, die sofort ins Auge fallen durch ihre trashigen, bunten, schrillen Cover im Stil der amerikanischen Krimi-Taschenbücher der 50er und 60er Jahre.
Um auf dem deutschen Markt mit der Reihe ebenso erfolgreich zu sein wie in den USA, ist aus unserer Sicht einerseits eine größtmögliche Nähe zum Original nötig, andererseits muss dem Unterschied zum amerikanischen Markt Rechnung getragen werden: Dieses Genre hat in Deutschland in der Literatur nicht so eine starke Tradition wie in den USA. Die Signale sollten im Vergleich zu den amerikanischen Ausgaben noch mehr überhöht werden. Die genial illustrierten Motive behalten wir natürlich bei. In der Typografie zitieren wir jedoch mehr aus der Filmwelt, weil in Deutschland die amerikanischen Pulp-Noir-Hardboiled Filme wiederum sehr beliebt sind und diese Zitate somit schneller wiedererkannt und entschlüsselt werden. Das Logo »Hard Case Crime« setzen wir in unserer Version entschieden größer und integrieren den Verlagsnamen, um die Marke auf dem deutschen Markt als eine Art Qualitätssiegel zu etablieren.
Reihe »Hard Case Crime«
Allen Guthrie: Abschied ohne Küsse
Mickey Spillane: Das Ende der Straße
Richard Aleas: Tod einer Stripperin
Rotbuch, 2008
Softcover, 12 x 19 cm
Illustrationen: Richard B. Farrell, Arthur Suydam, Chuck Pyle, Robert McGinnis
und Glen Orbik
Die Originalausgabe der Reihe erscheint in den USA in einer Kooperation von Winterfall LLC und Dorchester Publishing.
Robert McGinnis war in den 60er Jahren einer der genre-prägendsten Illustratoren.
Über Tausend Buchtitel und unzählige Filmplakate gingen seinerzeit auf sein Konto.
Für »Hard Case Crime« beweist der 82jährige, dass er es immer noch kann.