Japanisch, türkisch, blutig
Eugen Meunier, Schriftsteller und ehemaliger Aikido-Lehrer, lebt seit einigen Jahren zusammen mit seiner türkischen Geliebten in Istanbul. In »Blutwäsche« sind die beiden gerade nach Kamakura in Japan umgezogen, um dort für einige Jahre zu leben. Eugen arbeitet an einem literarischen Reiseführer über Tokio. Als er für einige Tage nach Berlin zu seiner Tante Gerda, eine Dialysepatientin, reist, erfährt er von mysteriösen Zwischenfällen in Europa und Amerika mit Dialysegeräten einer Taiwanesischen Firma. Der Stoff und die Todesfälle lassen ihm keine Ruhe und schnell verliert er sich in der Wirtschaftskriminalität der Blutwäsche-Industrie. Diese vielen Aspekte und Orte brachten uns zu verschiedenen Entwürfen, die einmal mehr zeigen, wie sehr die Erwartungen an den Inhalt durch den Titel lenkbar sind.
Nach Hungerkralle entwickelten wir einen nun weiteren Umschlag für ein Buch des Berliner Autors Jürgen Ebertowski.
Hardcover mit Schutzumschlag. 12,5 x 21 cm
Bilder: u.a. iStockphoto
Alternativentwürfe
1. Juni 2009



Im Gegensatz zum eher ruhigen Cover toben auf dem Einband die Wellen einer traditioniellen japanischen Grafik.