Argentinisch schwermütig
Fabián Casas, einer der bedeutendsten jüngeren Autoren Argentiniens zeichnet in »Lob der Trägheit« das Bild einer desillusionierten argentinischen Jugend in den Neunzigern. Das Leben von Andrés und seiner Freunde besteht aus Nichtstun, Kino, Literatur und Drogen. Mit der zweiten Erzählung »Die Panikveteranen« spürt Casas poetisch dem Zauber vom großen Glück im vermeintlich kleinen Leben nach. Casas' Figuren sind melancholisch, ohne feste Zukunftspläne und dennoch voller Zuversicht.
Unsere Interpretation der beiden Texte: ein südamerikanischer Leguan, langsam aus dem Format ins Vage kriechend.
Lob der Trägheit, gefolgt von Die Panikveteranen
Hardcover mit Schutzumschlag, 12,5 x 21 cm
Foto: Veer
Interview mit Fabián Casas. Argentien ist Schwerpunkt auf der diesjährigen